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Neuschwanstein

23. März 2019

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Neuschwanstein

23. März 2019

Tief im Süden von Deutschland, kuz vor der österreichischen Grenze in der Nähe von Füssen liegt das wohl berühmteste Schloss Bayern: Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau. Das eine von König Ludwig II. im 19. Jahrhundert erbaut .. das andere besteht schon seit dem 10. Jahrhundert und ging im Glanze des Neueren etwas unter.

Autopause kurz vor Füssen, mit Ziel vor Augen

 

 

 

 

 

 

 

 

Schloss Hohenschwangau – quasi ein ehemaliges Ausweichquartier der Könige Bayerns

Man sollte sich allerdings auch bewusst sein dass dieser Ort eine Massenattraktion ist. Denn kaum erreicht man Füssen, merkt man schon dass tausend andere das gleiche Ziel haben. Viele in Reisebussen (überwiegend Ausländer) aber auch Autos, Motorräder, Fahrräder und Wandergruppen pilgern dort hin. Die Zielgerade zu den Touristenparkplätzen ist dann auch bereits durch einen Stau bemerkbar. Empfehlenswert ist also eine frühe Anreise. Ich reiste Ende Februar dorthin und hatte mehrfach Glück damit, wie ich gleich beschreiben werde. Es lag noch der Schnee von den Vortagen, aber die Straßen waren frei und das Wetter war himmelblau und angenehm (14 Grad) . Da ich früh anreiste, war ich bereits um 09:00 morgens dort und fand deshalb relativ schnell einen kostenpflichtigen Parkplatz. Andere parkten bereits am Straßenrand zum Touristentreffpunkt, aber das ist wenig empfehlenswert.

 

 

Pferdekutschen sind ein beliebtes Transportmittel auf der steilen Strecke nach oben

Am Touristentreffpunkt, am Fuße der Berge, ist der Mittelpunkt aller Besucher. Hier kann man entscheiden wie und wo man hin möchte. Und hier sind auch die Souvenirs und gutes Essen erhältlich. Gerne genutzt sind die Pferdekutschen die einen bequem nach oben führen. Aber man muss nicht sehr sportlich sein, um die Strecke zum Schloss Neuschwanstein auch zu Fuß zu bewältigen. Trotz, dass ich früh ankam war trotzdem schon viel los und man hätte warten müssen, um solche Fahrhilfen zu nutzen.

 

 

 

 

Alpensee Panorama

Bevor man den Weg nach oben pilgert, genießt man unten noch das Schloss Hohenschwangau und den Alpensee.Oben angekommen steht man vor dem massigen Schloss und kann es gar nicht mit der gewohnten Perspektive erfassen. Man erreicht den Eingang und hat die Möglichkeit das Museum zu besuchen, also das innere Interieur des Schlosses. Oder man geht zum Aussichtspunkt vor dem Schloss und genießt die Aussicht.

 

 

 

 

 

direkt vor dem Schloss spürt man dessen wahre Größe

Wenn man davor steht spürt man, wie riesig es ist. Und doch ist es so versteckt, dass man es auf dem Fußweg tatsächlich erst wenige Meter vor dem Ziel entdeckt.Aber um das Schloss in seiner Gänze zu erfassen muss man einen entfernten Aussichtspunkt finden. Mithilfe von Google erfährt man dann von der Marienbrücke. Diese erreicht man über einen Extra-Pfad am Rande des Schlosses. Doch hier wurden an dem Tag alle enttäuscht: Der Weg war wegen Rutschgefahr geschlossen und wurde bewacht  .. Es gibt aber auch noch einen sehr steilen Pfad als Abzweig auf dem Hauptweg, man muss nur achtsam die Beschilderung beachten, um diesen Abzweig zu finden (ca. 800m vor dem Schloss). Dieser wird nicht bewacht, ist aber natürlich nicht weniger gefährlich. Stellenweise waren dann tatsächlich viele rutschige Stellen, die man mutig und auf eigenes Risiko bewältigen musste.

 

Oben auf dem Schloss bewundert man auch das herrliche Panorama

Das Glück zeigte sich jenen, die diesen Mut hatten. Denn eigentlich ist diese Marienbrücke natürlich massenhaft überlaufen und man müsste vermutlich lange an einer Menschenschlange anstehen, um den Ausblick zu genießen. Aber da der Weg ja offiziell gesperrt war, waren nur wenige an der Brücke und so hatte man alle Zeit und Ruhe, um den besonderen Blick auf das Schloss zu genießen. Denn dies ist der Ort wo alle berühmten Fotos des Schlosses entstehen, da die Perspektive einfach perfekt dafür ist.

 

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