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Meine Botswana

Safari-Tour 2017 ( 16 Tage)

01.09. Freitag: Die Herausforderung nur 12 kg Reisegepäck und das Handgepäck unter 10 kg zulassen ( denn auch das muss ja getragen werden können).. ist gemeistert – mit einigen Entbehrungen die hoffentlich nicht zum Nachteil werden..

Um 13:00 ging es los .. ab mit dem Taxi zum Bahnhof Heilbronn und auf nach Stuttgart, der Flieger sollte 19:05 abheben .. zwischendurch erhielt ich bereits eine SMS dass sich der Flug leicht verzögert ( und leicht steigt Panik auf ;-). )) ..

Ankunft in Stuttgart Hbf. wie geplant und gleich ab mit der S-Bahn zum Flughafen .. das war alles sehr geschmeidig. Somit viel zu früh am Flughafen, aber egal – lieber zu früh als zu spät. Die 3 Stunden schlägt man locker tot .. und vorab wird man das Reisegepäck am Schalter los. Vor allem konnte ich dann noch schnell zur Reisebank im Flughafen um die 300 Dollar abzuheben, denn dieses Wechseln sollte man nicht erst im Ausland machen. Die angekündigte Verspätung löste sich fast auf .. die 15 Minuten konnte British Airways locker aufholen. Irritierend ist für mich immer wieder die Zeitzone-Rechnung, da man lernen muss das immer die Zeit der Zeitzone angegeben wird die dort herrscht. Also : eine Stunde abziehen- in meinem Fall eine beruhigende Rechnung da ich dann ein Stunde mehr Puffer zum orientieren hatte, um dort den Weiterflug nach Johannesburg zu managen . In London angekommen, verflog die Zeit rasend schnell.. 19:30 hoben wir dann in ab … der Tag endet schlafend im Flieger und ich bin froh dass ich mich für die Extra-Buchung der Notsitze entschied (jeweils +65 Euro für Hin- und Rückflug) , denn die Beinfreiheit bei 10 Stunden Flug ist es mir wert.


02.09. Samstag : Die Nacht im Flieger war unruhig aber trotzdem angenehm, man hat viel Zeit zum Schlafen, schlummern, nachdenken, zum Lesen und zum Filme schauen, denn die Sitze hatten Bildschirme. Wie geplant, sind wir pünktlich um 09:25 morgens in Johannesburg gelandet. Nach ewig gefühltem Fußmarsch durch die Terminals dann an der Passkontrolle… mit ungewohntem Zwischenstopp an einem Gesundheits-Check, bei der die Körpertemperatur der Fluggäste mit einer Thermo-Kamera gemessen wird, um Krankheiten zu erkennen. Dann ab zum Gepäckabholung und hoffen, dass die Fluggesellschaft mein Gepäck richtig transportiert hat – hat sie, alles gut … weiter geht’s zum Ausgang. Willkommen in Südafrika.

Prima – gleich ganz vorne steht ein kleiner afrikanischer Mann mit dem Schild von Sunway-Safari und meinem Namen drauf . Offensichtlich bin ich der einzige der von London kam. Mit dessen Auto ging es dann relativ fix voran nach Sandton, Viel zu früh für ein Hotel Check in. Ich hatte mich schon gedanklich darauf vorbereitet einen halben Tag in Sandton zu beschäftigen, doch die Hotelrezeption überraschte mich positiv damit, dass ich trotzdem fast sofort aufs Zimmer konnte.

Dort angekommen glaubt ich, es sei eine gute Idee sich umzuziehen- doch die oben erwähnten Entbehrungen zeigten nun erste Wirkung. Casual Kleidung war nicht im Gepäck – also Safari Kleidung – und genau dieser Dresscode zeigte sich als Blamage.. denn der Besuch der nahegelegenen Einkaufsmeile neben dem Hotel, ließ schnell erkennen, dass hier NIEMAND mit Safari Klamotten rum läuft. Also – schnell einen Happen essen und nicht auffallen ( ich entschied mich, zwecks Kartenzahlung für die BBQ Workshop Gaststätte die leckere Burger und Spare Ribs herstellte. 500g Pork Ribs war eine gute sättigende Wahl). Danach war es 13:30 … den ganzen Tag noch vor mir – was tun ? Sandton war recht eintönig für meinen Geschmack und keinen City Besuch wert. Also überlegte ich mir nach Johannesburg zu fahren, bzw. mich mit dem Taxi hinfahren zu lassen. Diese entpuppte sich als gute Idee, denn der Taxi Fahrer war sehr erfahren und zeigte mir die Stadt wie ich selbst nur unter fahrlässiger Lebensgefahr hätte besuchen können. Der Stadtkern zeigte keinen einzigen Europäer .. aber viele Eindrücke vom hiesigen Volk und ihrer Art wie sie mit den krassen Gegensätzen umgingen. Sowohl Reiche als auch Bettel arme kreuzten hier ihre Wege. Schade dass ein Großteil der Innenstadt gesperrt war, aufgrund einer Child-Charity Veranstaltung für Waisenkinder. Trotzdem war es eine tolle Tour und wir kamen gegen 18:00 wieder wohlbehalten im Hotel in Sandton zurück… den Tag lies ich dann erschöpft mit TV Movies im Zimmer ausklingen, nachdem ich mir noch zum Abendessen eine Pizza bestellte (über ein InternetCafe-Terminal welches lediglich eine Art Lieferando-Seite anbot um selbst zu bestellen)


03.09. Sonntag : Unglaublich. Sonst wache ich ständig vor den Sonnenstrahlen auf, doch diesmal war es klug dass ich am Vorabend den Wecker stellte.. denn sonst hätte ich vermutlich verschlafen, da es ja bereits um 06:00 los ging. Die Frühstückslobby war bereits mit mehr als 12 Reisenden gefüllt und meine Vermutung bestätigte schnell, dass sich zwei Gruppen für Sunway Safari bereit machten. Wie sich herausstellte: Eine Gruppe für Camping und eine für Feste Unterkünfte. Nachdem der Reiseleiter die Fahrer vorstellte und die grobe Abwicklung erklärte, gab es nur noch den Formalitäten- und Bezahlvorgang (300 Dollar) um dann zum Reisebus , draußen auf dem Parkplatz zu kommen. Unserer 12er Gruppe besteht aus 2 deutschen Pärchen (Dominika & Michael (33&32) Hendrik&Julia (23&24), 3 Italienische Ehe-Paare (Rudolpho + Maurizia,, Umberto+Mirella, Andrea+Sophia …Andrea ist ein italienischer Vorname für Männer) und einem Schweden (Lars (56)) und mir.

Der erste Weg nach Karma Rhino ist sehr weit, über 600km … Der Reisebus war sehr bequem, jedenfalls besser als jener rote den man oft auf den Werbefotos entdeckte. Auch unsere Guides bestätigen das, da der rote Reisebus wegen den Dachfenster zu heiß wird.

Zwischenstopp gab es ca. alle zwei Stunden für „Bushi Bushi“ ( Toilettengang) oder um 12:00 dann auch zum Mittagessen, kurz nachdem wir die Botswanische Grenze bei Martin’s Drift passierten, mit erfreulich geringem Papierkram …

Das Mittagessen zauberten die Guides und unserer Hilfe aus gegrillten Hähnchen, Brot und Brötchen und einer Auswahl an Salat, Tomaten und Gurken … alles recht schnell zusammen gestellt und gemeinschaftlich an einem geeigneten Rastplatz bewältigt.. nach dem Essen wurde alles abgeräumt und gewaschen, dann ging es weiter. Um 16:30 (also über 8 Stunden Fahrt, inkl. Pausen) kamen wir im Rhino Sanctuary Park endlich an. Und kaum da , wurden wir auch gleich auf zwei 6-Sitzer offene Safari Trucks verteilt um die Tour durch den Park zu machen. Unser Guide hat zum Glück noch so nebenbei erwähnt dass man eine Jacke mitnehmen sollte, wegen dem Wind. Leider hat er nicht gesagt, dass die Tour zwei Stunden geht und es bereits dunkel und bitterkalt sein wird, wenn wir wieder zurückkehren. Man sollte sich hierfür merken, dass dann Brillenträger ggf. ihre normale Brille dabeihaben sollten und nicht nur die Sonnenbrille, und die Jacke nicht nur gegen Wind sondern auch gegen die recht knackige Kälte schützen soll, die eintritt sobald die Sonne hinter dem Horizont verschwindet. Apropos Brille und Wind: generell ist stark zu empfehlen eine Windschutzbrille mitzunehmen. Wie bei einem Game Drive üblich, darf man nicht Zuviel erwarten, so war es dann auch leider hier. Gleich vorne im Park wurde uns zwar im Busch das schwarze Nashorn angekündigt, von dem es wohl 8 im Park gibt, und dies eines von den friedlichen wäre. Friedlich bedeutete in dem Fall dass es nicht uns angreifen wollte. Aber das Nashorn war zu gut verdeckt im Busch, um gute Fotos zu machen – ich ahnte ja nicht dass der Rhino Park der einzige Ort blieb an dem wir Nashörner zu sehen bekamen. Eher von den Touristen erfuhr ich so nebenher dass das weiße Nashorn nicht weiß und das schwarze Nashorn nicht schwarz ist, sondern beide steingrau .. lediglich das weiße Nashorn hat weiße Lippen und ein breiteres Maul .. die früheren Entdecker (wohl Niederländer) nannten es wide Rhino .. aus dem wide wurde dann irgendwann white .. und die andere Rasse nannte man dann der Logik geschuldet schwarz.

Die Tour war dann leider recht unspektakulär, denn entweder waren die interessanten Tiere viel zu weit weg für ein individuelles Foto oder falls nahe genug, dann eher uninteressant bzw. unspektakulär für Safari-Erwartungen, sowas wie Antilopen oder Bananen-Vogel. Beim letzte Drittel der Fahrt war dann bereits so dunkel und kalt das man hier keine Ausschau mehr hielt, sondern froh war sich zusammenkauernd aufwärmen zu können.

Mittlerweile hatten die Guides im Camp bereits ein Lagerfeuer erstellt. Doch bevor wir essen konnten, sollten wir erstmal unsere Zelte aufbauen.. hier hatte ich Glück, denn eigentlich hätte man 70 Euro mehr für die Reise bezahlen müssen, um ein eigenes Zelt zu erhalten. Am Anfang meiner Buchung dachte ich noch daran dass ich mir vorstellen könnte ein Zelt mit einem Reisenden zu teilen, doch je näher der Abreisetermin kam, desto mehr wurde mir bewusst dass ich mit meiner Körpergröße und Ruhe-Gewohnheiten lieber mein eigenes Zelt wollte, als ich das dann nachbuchen wollte, heiße es bereits dass ich sowieso ein eigenes Zelt erhalte und die Zuzahlung nicht nötig ist, denn natürlich wollten 5 Paare auch für sich jeweils ein Zelt, und der Schwede hatte wohl für sich selbst ein Zelt bezahlt, somit blieb dann auch für mich ein Zelt alleine übrig, das ich nicht teilen musste. Der Aufbau des Zeltes war überraschend einfach – vermutlich aber auch nur deshalb weil man es uns einmal zeigte, so ein Zwei-Mann-Zelt alleine aufzubauen ist möglich aber anfangs anstrengend, drum hat man sich hier gegenseitig unterstützt. Vor allem die Metallclips anzubringen, erfordert Kraft, Hornhaut oder Hilfsmittel, sonst gibt’s schnell kleine Wunden an den Fingern. So waren alle Zelte innerhalb einer halben Stunde gestanden. Nun konnten wir uns dem Lagerfeuer zuwenden wo dann auch lecker gebratene Fleischsorten und Kartoffeln angeboten wurden. Es zeigte sich, dass die italienische Gruppe unter seinesgleichen bleiben wollte da deren Englischkenntnisse nicht gut genug waren, dies würde sich noch als Problem herausstellen, da der Guide einige wichtige Anweisungen ansprach, die man befolgten soll. Dies bewies sich ja bereits beim Zeltaufbau. Denn da hatten sie bereits Probleme die Tipps der Guides zu verstehen. Gegen 21:00 ging ich dann zu Bett , da das Lagerfeuer bereits erschöpft und die Gespräche mit anderen eher steif waren.

Die erste Nacht war sehr ungemütlich kalt, vor allem vom Boden ausstrahlend. Sodass ich nur wenig Schlaf hatte.


04.09. Montag – ich war bereits um 04:30 wach, wobei ich glaube kaum länger als 1 oder 2 Stunden mal geschlafen zu haben, da mein enger Schlafsack ziemlich ungemütlich war, obwohl er ausreichend wärmte. Lustig war der dunkle Gang mit Taschenlampe zur Toilette, gefunden war sie schnell aber man sollte sich unbedingt Orientierungspunkte setzten, denn ich hatte mich prompt verirrt, nachdem die Männer Toilette auf der anderen Seite des Gebäudes war und ich damit den Bezugspunkt zur Camp-Strecke vergaß, das passiert mir nicht nochmal. Um 05:30 kam dann langsam Bewegung in die Truppe und das erste was man tat war: das Zelt wieder abzubauen damit das Fahrzeug beladen werden konnte. Der Abbau eines Zeltes ist recht einfach, nur sollte man auch fair sein, und es vorher säubern, denn bei jeder Übernachtung hatte man ein anderes Zelt, es wurde nicht markiert wer welches hatte. Eigentlich war geplant dass, während wir frühstücken, die Guides das Fahrzeug beluden .. doch hier gab es noch Störungen im Ablauf der Gruppe wegen den einzelnen Aufgaben (Abwasch, Aufräumen, etc.) .. sodass wir eine Dreiviertelstunde später abfuhren als geplant. Die nächste Station ist Maun, welche auch nochmal 530km entfernt war, also wieder ein 10 stündige Fahrt. Im Fahrzeug war die Stimmung recht „frostig“ . Gespräche fanden nur wenige statt, oft erzählte der Guides oder Fahrer von Ihren Erfahrungen, und die Italiener zeigten hier schon dass sie unter sich sein wollten, da sie sich die ganze Zeit nur auf Italienisch unterhielten. Ein paar Zwischenstopps an Tankstellen gaben uns die Gelegenheit für Pinkelpausen, vorbei an recht schlecht einsehbaren Diamantenbergwerken, begleitet von den stolzen Erzählungen des Guides, man hat das Gefühl als wenn ihm dieser Produktionszweig am Herzen liegt. Zwischendurch hielten wir an einem Rastplatz an den ich übersehen hätte, da es nur ein unscheinbarer Baum war. Aber auf dem zweiten Blick dann ein Steinplatz und Grillstelle zu erkennen war. Dort zauberten wir wieder aus recht einfachen Bestandteilen einen Brotbelag mit Wurstscheiben und Gemüse, was eben da war. Die bettelnden wilden Hunde verjagten wir und 30 Minuten später ging es auch schon wieder weiter. Der Fahrweg war sehr lange.

Und gegen 17:40 kamen wir dann endlich in Maun am Audi Camp Lodge an und glaubten der Guide macht einen Witz, als er erwähnte, dass unserer Zelte bereits aufgebaut wären. Es war kein Witz. Wir entluden somit recht schnell unsere Sachen. Das erste was alle gleich zuerst wollten: Duschen. Denn diese Erfrischung war erforderlich nachdem wir solange im Fahrzeug schwitzten. Mit diesem Frischegefühl wollte ich dann weitermachen und begann meine Wäsche an der Waschstelle zu waschen. Letztlich war das ein Fehler, weil ich realisieren musste, dass die Wäsche bis morgen früh bei der beginnenden Kälte nicht mehr trocken bekam. Zum Glück hat mir das höfliche Personal an der Rezeption des AUDI Camps geholfen und mir versichert, dass sie sich um meine Wäsche kümmern würden, denn immerhin werden wir zwei Tage lang auf den nächsten Streckenabschnitt reisen, ohne ein festes Camp mit Einrichtungen zu haben: Zum Okavango Delta und dort wild campen. Als nächstes gingen wir dann zusammen zum Lodge Restaurant und speisten sehr günstig und gut – denn zuhause würden man kein T-Bone Steak mit Gemüse und Kartoffeln für 130 Pula (Währung in Botswana – umgerechnet ~ 11 Euro bekommen.

Nach dem Essen ging es recht schnell zu Bett bzw. In die Zelt . Wir waren alle ziemlich k.o.


05.09. Dienstag – Es ging wieder ziemlich früh los (7:30). Die Nacht war recht angenehm denn es war nicht mehr zu kühl, sodass ich den Schlafsack offen lassen konnte und damit wesentlich besser zurechtkam. Das Thermometer zeigte 18 Grad. Um 04:00 war ich bereits wach. Um 06:30 dann der Rest der Gruppe. Ziemlich schnell packten wir alles zusammen, bauten die Zelte ab und stiegen in ein anderes Fahrzeug: ein Offener 12-Sitzer, geeignet für ein Game-Drive (also Pirschfahrt) den wir bis zum Ende der weiteren Reise nutzten, doch heute würde es nur dazu benutzt um zur Mokkoro Station ( Wasserstelle mit Einbäumen ) zu kommen, die sich am Ende des Okavango-Delta befindet und nur mit einer 1,5 stündigen Autofahrt erreichbar war. Die Fahrt dorthin war fast abenteuerlich und nicht beschildert. Es wurde mir schnell klar, dass man so eine Stelle als Selbstreise-Tourist niemals ohne Hilfe finden könnte.

Dort angekommen begrüßte uns eine 10köpfige afrikanische Gruppe von denen ein Teil jeweils zwei von uns in ein Mokkoro , mit bequemer Matratzen-Stütze verluden und die anderen das große Gepäck darauf verfrachteten. Da der Schwede ja auch als Einzelner reiste, gruppierte ich mich mit ihm, denn er war sehr angenehm und nett. Mit dieser Kolonne starteten wir auf dem bildschönen Okavango Delta. Die Fahrt durch den Flusslauf war sehr angenehm. Keine Moskitos, keine gefährlichen Tiere, kein nerviges Geschnatter von der italienischen Gruppe, sondern ein sinniges dahingleiten zwischen Schilf und Liliengewächsen, von denen wir später dann noch mehr erfahren sollten. Das Wetter war uns wohl gesonnen, den die großflächige Bewölkung sorgte für angenehme Temperaturen und frischen Luftzug, den Moskitos so gar nicht mögen. Flusspferde bekamen wir höchstens zu hören, aber nicht zu sehen, man sagte uns dass das auch gut so ist, da diese Tiere sehr aggressiv sind und man ihnen am besten weiträumig aus dem Weg geht. Es dauerte fast 1 Stunde bis wir ankamen, denn am Ende war wieder eine Anlegestation wo sich dahinter dann gleich die offene Campingstelle befand – mitten in der Wildnis, lediglich umringt von ein paar Bäumen, welche die wilden Tiere sicherlich nicht davon abhielten würden uns zu besuchen. Also wieder Zelte aufbauen und warten was uns so neues erwartet. Doch auch dieser Tag glitt recht einfach aus und wir konnten die Umgebung genießen, wobei wir aber gewarnt wurden, nicht weiter zu laufen als uns dies Guides sehen konnten, da wir ja mitten in der Wildnis waren.

Lustig war der Umstand das einer der Italiener (Andrea) dermaßen laut und ungewöhnlich schnarchte, dass wir am nächsten Morgen rätselten ob ein Tier im Camp war. Zum späteren Zeitpunkt erzählte uns ein Guide, dass dieses schnarchen der Grund dafür war das uns keine wilden Tiere besuchten, da es dem Grunzen eines Nilpferdes ähnelte und mit einem Nilpferd legt sich wohl auch keine Hyäne oder anderes Raubtier an … das war ganz lustig – denn so hatten wir natürlich unerwartet unsere Ruhe, da Reisegruppen hier oft von gefährlichen Tieren nachts besucht wurden- Wobei das ständige Geschnatter der italienischen Gruppe schon ganz schön auf die Nerven ging. Auch diese Nacht war wieder relativ warm und angenehm (17 Grad) sodass es hier eigentlich keine Probleme geben sollte, doch mein Magen hatte Probleme mit den Fruchtsäften die ich wohl künftig meiden sollte, denn sie verursachten peinliche Flatulenzen .. apropos : an dieser Stelle sei zu erwähnen dass sowohl die Dusche als auch die Toilette überraschend komfortabel war, denn das WC war ein ausgebuddeltes tiefes Erdloch um das ein Sichtschutz gestellt wurde und einem Sitzgestell mit einem Klodeckel der über das Loch gestellt wurde. Nachdem man sein „Geschäft“ erledigte, musste man lediglich ein oder zwei Schippen Sand drüber häufen, und das Fehlen der Schippe am WC Zugang war somit auch ein Zeichen dafür, dass das WC gerade besetzt war.

Die Dusche wurde ebenfalls großzügig mit Sichtschutz verdeckt und über dem Kopf befand sich ein trichterförmiges Gefäß bei dem man eine Art Duschkopf aufdrehen konnte und die Wärme des Wassers wurde durch die Hilfskräfte zuvor mit gekochtem Wasser lauwarm aufgefüllt.


06.09. Mittwoch – wieder war ich viel zu früh wach (02:30) und konnte nicht mehr schlafen, um 04:00 drückte meine Blase dermaßen, dass ich mich trauen musste das WC im Dunkeln aufzusuchen, was wir eigentlich nicht alleine tun sollten, also Zelt öffnen, vorsichtig nach draußen leuchten und nicht den Kopf aus dem Zelt strecken, denn das könnte ja das letzte sein, was man tut. Letztlich ging alles gut und ich konnte ohne auffällige Störungen mein Geschäft erledigen. Trotzdem kam ich nicht mehr zur Ruhe und wartete ungeduldig auf das Erwachen der Gruppe, die noch zweieinhalb Stunden auf sich warten ließ. Nach dem Frühstück wurde dann der erste richtige Walk Drive angekündigt, also ein Pirsch zu Fuß .. doch ehrlich gesagt war es wohl eher ein Trampelpfad. Die Italiener waren zu laut und wir insgesamt auch zu unerfahren, sobald wir uns Tieren näherten, denn wir machten Zuviel Krach – doch als wir einen unscheinbaren Hügel erklommen, bot sich uns ein tolles Panorama von wilden Tieren. Der Wind blies gegen uns, sodass die Tiere nicht nervös wurden und uns die Gelegenheit gaben, eine Elefantengruppe, Zebras, Giraffen, Antilopen, Warzenschweine, Giraffen und sogar ein paar Paviane in einem Blickfeld zu haben .. das war schon etwas sehr besonderes. Nachfolgende Wiederholungen von Walk Drives zeigten wie selten Glück wir hatten, denn diese Gelegenheit bot sich kein zweites Mal. Zurück beim Camp ließen wir auch diesen Tag leise ausgleiten, und ich setzte nochmal ein kleines Highlight mit meinen mitgebrachten Kartenspiel UNO , für das sich dann immer mehr Spieler begeisterten und was am beeindruckendsten war: es spielten am Ende sogar einige Afrikaner(innen) mit, da die Spielregeln sehr schnell erlernbar waren und sich hier der Spielspaß der Afrikaner zeigte. Die Atmosphäre war also gut geladen um eine Vorführung der Afrikaner zu bestaunen, die sich Mühe gaben einen tollen Tanz um das Lagerfeuer und einigen bedeutsamen afrikanischen Gesängen zu zeigen und zusammen mit uns an den afrikanischen Tänzen mitzuwirken, was natürlich ein großer Spaß war. So ließ sich der Abend dann natürlich ebenso nett ausgleiten.


07.09. Donnerstag – Tag des Aufbruchs zurück zum Basiscamp in Maun ( Audi Camp). Um endlich wieder mal richtig zu duschen, die Kleider wechseln konnte und ebenso waschen .. da die nächsten Tage bis zu 5 Tage im Outback sein werden, bevor wir wieder so ein modernes Basecamp erreichen werden. Die Rückkehr zum Audi Camp verlief unspektakulär, noch immer war das Wetter äußerst günstig um die Moskito-Schar von uns fern zu halten. Kaum dass wir ankamen hatten wir aber auch recht wenig Zeit, denn das nächste Ereignis war schon angemeldet: Ein Einstündiger Flug über das Delta mit allen 12 Personen (2 Flieger a 6 Personen). Also gegen 15:00 gleich weiter zum internationalen Flughafen von Maun. Dort angekommen war es ein bisschen chaotisch weil wir wohl doch schon zu spät ankamen und der organisatorische Part sehr aufwändig war. Auch am Flughafen war es, wie an jedem anderen: Passkontrolle , Personenkontrolle, Gepäckkontrolle. Doch dann ging es zum Flugzeug und wir wurden vom freundlichen Piloten begrüßt, der uns vorher erklärte welche Route er über das Delta fliegt und was man beachten muss, glücklicherweise durfte ich vorne auf dem Copiloten-Sitz Platz nehmen, doch es zeigte sich schnell das meine Flugsimulatoren Kenntnisse keinen Vorteil zum realen Flug brachten, zumal man ja auch tunlichst nicht anfassen durfte. Doch der Flug war sehr angenehm, von oben sah die Region sehr spektakulär aus und auch einige Tiere zeigten sich, von denen ich hoffe, dass sie später auf den Fotos gut rüber kommen. Die Landung am Ende war Butterzart und trotzdem hatten beide Frauen der anderen Gäste an Bord ihre Magenprobleme mit dem Flug, sodass eine sogar in die Tüte spucken musste…Nach dem Flug ging es noch zum Einkaufen, damit der Wasservorrat für die nächsten Tage gesichert wurde. Am Abend wurde im hiesigen Lokal wieder nett gespeist und tolle Gespräche geführt, bevor der Tag wieder recht früh im Zelt endete.


08.09. Freitag – Diesmal war mein Schlaf etwas besser. Immerhin wachte ich erst nach 04:30 auf, sodass ich nicht mehr lange ruhig liegen bleiben musste, bis die anderen aufstanden. Nach dem Frühstück wurden die Zelte wieder abgebaut und wir warteten auf den Wagen der das Gepäck transportieren soll, als dieser gegen 08:00 eintraf, gab es Probleme mit dem ganzen Gepäck, denn nicht jeder hat sich an die 12kg-Grenze gehalten. Trotzdem klappte es irgendwie mit viel Drücken und Schieben. Dann ging es los zur nächsten Station: Moremi Game Drive Reservat. Ein riesiges Gebiet das nur mit Safari-Fahrzeugen befahren werden durfte. Wir kamen relativ spät an, gegen 13:00 als die Sonne schon heftig vom Himmel knallte und den Zeltaufbau erschwerten. Bis 16:30 konnten wir uns noch kurz sättigen und sammeln, bevor wir den ersten Game Drive unternahmen. Dieser entpuppte sich als sehr effizient, da wir einigen Tieren sehr nah kamen und tolle Fotos machen konnten: Elefanten, Antilopen, Krokodil, Giraffen und dem ganzen Kleinvieh, deren Namen ich nicht kenne. Kurz vor Sonnenuntergang hatten wir die Chance eine tolle Szene mit Elefant zu fotografieren auf dessen Wirkung ich mich jetzt schon freue. Das Camp (Platz M5) lag vor einem sog. Hippo-Pool und dort gab es tatsächlich Flusspferde die aber schwer zu fotografieren sind. Mal sehen ob es morgen was wird. Ein Game Drive mit dem Auto ist eine Belastungsprobe für den Rücken, denn das Geschaukel und Schlagloch-Gehoppse war schon sehr stark. Am meisten stört hierbei der Fahrtwind in den Augen, gemischt mit dem feinen Sand, das war nicht so gut , und offensichtlich habe ich meine Augentropfen zu Hause gelassen, naja – was nicht tötet , härtet ab …


09.09. Samstag– ein neuer Morgen der um 06:00 startete damit wir früh genug für den morgendlichen Game Drive ausnutzen können, da sonst viele Tiere in undurchsichtige Schattenbereiche verschwinden. Zwischendurch konnten wir eine Gruppe Elefanten bestaunen die fast in Berührungsreichweite neugierig zu uns ins Camp stießen, das war sehr beeindruckend. Aber auch beim Game Drive wurden wir positiv überrascht, weil wir am Ende tatsächlich auf 2 kräftige große Löwenbrüder stießen, die sehr majestätisch vor unserem Fahrzeug umherliefen und dann zusammen im Schatten unter dem Busch einschliefen, unbeeindruckt von unserer Nähe bzw. Anwesenheit, bei der die Distanz ca. 3 Meter betrug. Aber auch Krokodile und andere interessante Tiere kreuzten unseren Weg. Beim Mittagessen wurden wir dann wieder von der Elefanten Gruppe besucht und diesmal waren sie sogar so mutig dass sie mitten in unser Camp rein liefen. Am Abend dann der zweite Game Drive zum Hippo Pool, dort waren viele Flusspferde die dann für schöne Fotos posierten.

Mittlerweile bin ich schon ganz schön braun geworden, jedoch rebelliert mein Darm und auch meine Lippen sind zu trocken und schmerzen etwas. Die Italiener sind weiterhin eine in sich geschlossene Gruppe die nicht mit uns zusammenwirken. Wenigstens gab es am späten Abend noch ein Highlight: denn eine Hyäne wurde auf unseren Platz aufmerksam und schlich umher, sie wird wohl die ganze Nacht umherziehen und fressbares suchen. Darum wurde nochmal eindringlich erwähnt dass auch Frühaufsteher bitte im Zelt bleiben sollen, da Einzelpersonen leichte Beute für solche Raubtiere bedeuten. Toilettengänge sollte man eher in eine Flasche / Tüte oder Sandgefäss im Zelt verrichten. Was natürlich für die Damen eine besondere Herausforderung bedeutet.


10.09. Sonntag– wieder eine sehr kurze Nacht die ich mit Wartezeit verbringen musste, weil man im Dunkeln draußen eh nichts tun kann/darf. Um 05:40 kam dann Bewegung in die Gruppe und wir konnten loslegen wieder all das Gepäck und Zelte in die Fahrzeuge zu verstauen. Das Ziel : Savuti Campingplatz 24 im Mabane Reservat. Die Fahrt dauerte ewig. Lediglich mit 30 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit kamen wir auf diesen holprigen Sandwegen vorwärts. Um 13:00 waren wir dann endlich da. Die Hitze war unerträglich und trotzdem mussten wir die Fahrzeuge entladen und Zelte aufbauen. Ebenso bemerkte ich dass mein Wasservorrat ggf. nicht genügt, ich muss also stark rationieren. Nach einer kurzen Pause ging gleich der erste Game Drive los, der in dieser trockenen Gegend natürlich heiß und anfänglich ohne Tiersichtung verlief. Doch letztlich haben wir sogar zwei Geparden entdeckt und eine Phyton-Schlange. Der Abend gestaltete sich gleich den anderen: Essen, Karten spielen und dann relativ früh schlafen gehen, da es immer kühler wird.


11.09. Montag – die Nacht war länger und erholsamer, aber der Rücken wäre dankbarer, wenn der Untergrund zum Schlafen weicher wäre. Andere berichteten von brüllenden Löwen in der Nacht, welches ich nicht mitbekam. Auch auf den Pirschfahrten bin ich sehr im Nachteil, da ich oft die Tiere gar nicht entdecke, wofür der Guide anhielt. Das schönste Ereignis war beim morgendlichen Game Drive : hier fanden wir zuerst eine Löwen Mutter mit drei Jungen, von denen eins mit den Hinterläufen lahmte.. doch insgesamt war die Szene herrlich fotogen. Das Glück war auf unserer Seite, denn der Guide verkündete den Fund über Funk und 5 Minuten später erschienen immer mehr andere Game Drive Fahrzeuge, doch die Löwen Familie war dann bereits im Dickicht verschwunden. Kurze Zeit später fanden wir einen einzelnen Gepard der ebenso fotogen dalag. Und wieder kurz darauf nochmal die gleiche Löwen Mutter an einer anderen Stelle mit einem Jungen – die anderen beiden waren außer Sichtweite. Das coole ist nun, dass wir alle somit jetzt schon die „Big 5“ auf der Fotospeicherkarte hatten. Mal gespannt was das noch toppen kann .. dass heute mein Geburtstag war, bemerkte niemand, das war mir sehr recht .


12.09. Dienstag – wieder eine kurze Nacht und warten bis man aufsteht. Dann wieder die gleiche Prozedur: frühstücken, zusammenpacken und ab nach Chobe. Dieser Trip war ebenso zäh und holprig wie nach Mabane. Um 13:00 kamen wir dann endlich an und freuten uns über diesen tollen Campingplatz der uns eine Horizontweiten Ausblick über die Steppe gab, mit dem Chobe River bis rüber zur Namibischen Seite und vielen Tieren auf der Fläche. Über dem Land kreisten sogar endlich mal Geier, aber nahe erwischt habe ich noch keinen. Peinlich war, dass ich zu spät merkte, dass all meine vier Sony Kamera Akkus leer gingen, weil ich öfters vergaß die Kamera abzuschalten und der Flugmodus war nicht aktiv. Das hatte mich so sehr gewurmt, dass ich den nachmittags Game Drive einfach mal ausfallen ließ … bereut habe ich das nicht, denn bei der Rückkehr der anderen zeigte sich nichts was ich verpasste, außer einem frischen Elefanten Skelett an dem wohl kurz vorher noch Löwen nagten und es entsprechend danach roch. Das letzte Camp-Abendessen ( T’K’s Spezial : Süßkartoffeln, eine pampige Polenta, ungewürztes Gemüse und Hähnchenbrüste) war nicht so toll aber trotzdem endete der Tag wie immer kurzbündig am Lagerfeuer..


13.09. Mittwoch – ich war heute etwas spät dran und der letzte der sein Zelt zusammen räumte, ich habe wohl zu viel Zeit damit vertrödelt, meine Packsachen im Zelt zu ordnen. Die Sucherei nach Dingen ist auch manchmal recht nervig (Kabel, Akkus, kleine Klamottenteile). Nachdem wir fertig waren ging’s recht früh los ( 07:25) nach Chobe-River Lodge, ein fester Campingplatz der endlich wieder all das bot was wir schonmal in Maun genossen : Duschen, Toiletten, WLAN, Pool und feste beleuchtete Wege. Nicht so schön und ordentlich wie in Maun, aber nach so einer langen Busch-Tour ist das einem egal. Nachdem wir unser Zeltlager wieder aufgebaut haben kam ein junger Mann vorbei, welcher uns eine Design Auswahl an T-Shirts und deren Bedruckung vorführte, als Erinnerung an diese Reise. Natürlich bestellte jeder von uns ein T-Shirt dessen Rücken-Design die gesamte Reise der Tour zeigte.

Dann ging’s auch gleich zackig weiter: eine Bootstour auf dem Chobe-River, ein recht breiter Fluss der zahlreichen sicheren Flecke für viele Tiere bot, da Raubtiere nicht gerne ins Wasser gehen. Anfänglich gab es Probleme, weil das geplante Boot ein Problem mit der Steuerung hatte und nur in eine Richtung lenken konnte. Also mussten wir alle wieder an Land und warten was der Anbieter für eine Alternative anbot. Die war 20 Minuten später ein größeres Boot an anderer Anlegestelle, welches eine andere Gruppe nur teilweise belegte, und wir dazu geladen wurden. Die kleine Gruppe bestand aus Briten die wohl sehr wohlhabend waren, denn ihr Verhalten war recht arrogant oder sie waren das steife Verhalten von uns nicht gewohnt, welches sich schon durch die ganze Tour zog. Unsere Gruppe bekommt bestimmt keinen Preis für bestes Team. Ich bin mit meiner ruhigen und zurückhaltenden Art bestimmt kein guter Treiber. Vor allem seit ich merkte, dass meine Gespräche gerne mal ignoriert bis unterbrochen wurden, da halte ich mich natürlich auch zurück. Die Bootstour war wunderschön und überraschenderweise kamen wir vielen Tieren sehr nahe, da das Boot bis an das jeweilige Ufer stieß, so konnten wir Elefanten, Paviane Büffel und Flusspferde fast streicheln, so nah waren wir dran. Nach der zweistündigen Bootstour ging es dann weiter ins Restaurant im Lodge. Dies war größer und schöner gestaltet als jenes in Maun. Ich aß ein „Botswana Steak“ mit Pommes und Gemüse und genoss einen leckeren afrikanischen Rotwein dazu. Hinter uns am Tisch war zufällig auch wieder die zweite Gruppe die mit uns zusammen ab Sandton startete (Aber eben mit Reisebus und Hotelzimmer, anstatt Safari-Truck und Camping). Der Zufall wäre wohl vorhersehbar gewesen, denn letztlich hat auch die zweite Gruppe die gleichen Besichtigungsziele und Campingplätze zum gleichen Zeitpunkt. Der Abend klang diesmal ohne Lagerfeuer aus – aber mit einer Ankündigung für den folgenden Tag, denn die Prozedur am Grenzzoll für Sambia wurde als überaus zeitintensiv und mit arroganten Beamten angekündigt für die wir wohl viel Geduld aufbringen müssen….


14.09. Donnerstag– Bevor wir zur Grenze fuhren, hielten wir unterwegs in Kasane an. Die letzte große Stadt in Botswana, um dort noch ein paar Sachen im Einkaufszentrum zu beschaffen und das restliche Geld, denn in Sambia erhält man nicht so leicht Dollar, erfuhren wir. Der Grenzübergang verlief besser als befürchtet, lediglich die Fahrzeuge dauerten ca. 1 Stunde, bis sie für die Grenze freigegeben wurden, doch das war erträglich. Nach der Grenze kam gleich die Fähranlegestelle um über den Fluss Sambia zu erreichen. Die Fähren waren in einem erbärmlichen Zustand, aber sie transportierten lässig die schwersten Fahrzeuge über den Fluss, inkl. uns und den zwei Trucks. Danach war es nochmal eine zweistündige Autofahrt bis nach Livingstone bis zum Waterfront Victoria Falls Lodge. Dort ist es sehr angenehm, alles schön gestaltet. Sogar der Pool sieht diesmal einladend aus. Das Essen dort ist auch gut genug um die letzten Tage zu genießen. Der junge Mann mit den bestellten fertigen T-Shirts übergab diese dort an uns. Dann ging es um die Buchung von Aktivitäten rund um Livingstone. Hier habe ich es leider etwas übertrieben. Das wird mich finanziell nochmal nachträglich schmerzen. Ganze 335 Dollar gab ich für einen Elefantentrip morgen, ein Sunset Trip übermorgen, ein mutiges Brücken-Springen an den Viktoriafälle und last but not least: Ein Aufenthalt am Devils Pool, berühmt durch diese Wasserfallkante direkt an den Viktoriafällen, welches zu dieser Zeit optimal nutzbar ist. Nach den Buchungen ging es gleich zur nächsten und letzten Attraktion von Sunway-Safari: der Besuch der Viktoria Wasserfälle auf der Sambischen Seite. Dort war es zu dieser Zeit recht trocken, sodass die Aussicht nicht so fulminant war als zu anderen Wasserhochzeiten. Aber trotzdem war es eine tolle Aussicht und lohnenswert. Der Abend klang im Restaurant aus, nachdem wir gutes Essen und kühle Getränke bekamen und danach noch ein bisschen Karten spielten. Da die Italiener schon am Freitag in ein anderes Hotel wechseln, hat TiKay (Thawanda) seine Abschlussrede heute bereits vorgetragen.


15.09. Freitag – Die Nacht war wieder viel zu kurz … um 02:20 könnte ich nicht mehr schlafen

Ab 04:00 machten draußen dann auch noch die Fledermäuse ganz schön Krach mit ihren fiependen Lautrufen. Ich bin mal gespannt was mich heute alles erwartet. Ich bin auf die Elefanten gespannt. Trotzdem bin ich froh dass ich nur noch diese Nacht heute auf der harten Matratze im Zelt schlafen muss, denn mein Rücken beschwert sich mehr und mehr über die unbequeme Situation die man beim Zelten eben aushalten muss. Um 5:30 standen wir auf zum Frühstück. Da ich bereits um 06:15 an der Rezeption abgeholt werden sollte, ging ich rechtzeitig los. Als einzelner Fahrgast wurde ich dann zur Elefanten-Stelle gefahren, wo ich und Besucher aus Kanada und USA zusammen begrüßt wurden. Nach der Einführung ging es dann zu den Elefanten. Einer größer als der andere. Ich kam auf eine Elefantenkuh mit Namen Leowi deren Kind (also kleiner Elefant) ständig nebenherlief. Die Stunde verlief sehr schön mitten durch den Buschpfad und es war angenehm auf diesen Elefanten zu reiten. Die Haut von Leowi war angenehm zu streicheln und man spürte die Muskelkraft dahinter. Weniger schön war es als Leowi unbedingt zu einem ihrer Lieblingsstelle wollte, die etwas abseits des Laufpfades lag, bei der wir wohl von den Dornbüschen drum rum zerkratzt worden wären. Aus diesem Grund musste der Elefantenführer ziemlich heftig auf Leowi einschlagen und mit dem Stechstab verletzten damit sie wieder den anderen folgte, das tat mir sehr leid für Leowi. An einer schönen Stelle wurden wir dann noch hübsch posierend mit unseren eigenen Kameras fotografiert bevor wir dann wieder zurück zum Startpunkt kamen, wo die Elefanten nochmal eine schöne Abschieds Salut Position vorführten. Anschließend wurden uns Fotos und ein Video gezeigt, welche einer der Guides auf der Strecke abseits aufnahm und sehr schön medial zusammenstellte. Hierbei hat er sehr effizient ein Video stream-Set genutzt und passende Videoabschnitte von uns eingefügt und die Pre-Rendering-Version vorgeführt. Das Ganze mit Apple Aperture, sehr beeindruckend.

Nach der Verabschiedung wurden wir wieder um 10:00 zum Lodge zurückgefahren. Dort hatte ich dann noch viel Zeit für mich, da die anstehende Sunset-Schifffahrt erst um 16:15 begann. Ich ließ mich mit dem Taxi in die Stadt fahren, weil ich auf der Bank dort noch Dollars in bar erhalten wollte, aber das wurde mir erschwert. Die eine Bank hatte keine Dollars mehr und die andere Bank wollte keine rausgeben, sondern nur Kwechas tauschen. Doch am Geldautomaten bekam man nur Teilbeträge von 50,100 und 500 Kwechas. Das eine Zuwenig, das andere Zuviel. Also habe ich wenigstens 500 Kwechas abgehoben, damit ich noch das Trinkgeld für die Guides zusammstellen konnte. Immerhin kam hier auch ein stolzer Betrag zusammen. Normalerweise 14×5 Euro für Tikay (Tour Guide) und 9×4 für Ghandi (Pirschfahrt Fahrer) und 9×4 für Kehbi (Lastenhelfer), also fast 150 Dollar. Soviel hatte ich dann leider nicht mehr in bar und kam lediglich auf ca. 100 Dollar. Das sollte man auch vorher einplanen, denn dieses Trinkgeld ist ganz schön tragend in den Kosten. Nach der Bank ging ich noch duschen und ausruhen bevor ich dann aufs Schiff ging (Direkt vor unserem Restaurant). Dort setzte ich mich etwas zu abseits da nicht sehr viele Gäste kamen, wirkte es etwas verloren. Drei Frauen aus Deutschland waren am Tisch nebenan und führten sich sehr auffällig aber auch gesprächig auf, sodass die langweilige Fahrt ohne nennenswerten Sonnenuntergangs-Highlight recht angenehm war, doch diese Party Stimmung bei den Frauen war mir etwas too much. Ebenso banden sie uns einen Bären auf mit erfundenen Geschichten (eine der Freundinnen wäre Nonne, doch die beiden hätten Sie überredet mitzureisen – später verplapperte sich diese „Nonne“ in einem Gespräch mit mir und meinte sie käme aus Augsburg). Nebenbei gab es reichlich zu essen und zu trinken, sodass ich auch gut satt wurde.

Nachdem wir zurück fuhren habe ich mich dann auch ohne Verabschiedung schnell von den Ladys distanziert um nicht auch noch weiter Kontakt zu halten, denn sie sprachen von Disco und Trinkgelagen die ich gerne meide. Nach der Fahrt ging ich mit meiner Truppe zum gemeinsamen Abendessen, nachdem wir uns von den Italienern verabschiedeten. Alle waren froh dass diese Quasselstrippen endlich weg wahren. Am gemeinsamen Tisch spielten wir ein letztes Mal Karten und gaben dann auch das Trinkgeld zu den Guides. Vielleicht war ich wieder zu sensibel, aber ich glaube, dass Tikay meinen geringeren Beitrag bemerkte als er damit auch seine Zeche an der Rezeption zahlte. Tja – ich war bemüht, aber ich konnte es nicht besser hinbekommen. Nächstes Mal bin ich klüger. Hätte ich in der vorherigen Stadt Kasane mehr Geld abgehoben anstatt nur 150 Dollar, hätte ich einen besseren Eindruck hinterlassen. Schade.

Der Tag endete dann mit dem Vorteil, dass ich mit zwei Matratzen im Zelt meine letzte Nacht als Camper antreten konnte. Ab morgen ist Hotelzimmer angesagt.


16.09. Samstag – Ab 04:30 war ich schon wieder wach, aber die doppelte Matratze half für ein besseres Rückengefühl. Heute früh endet die Tour offiziell. Meine nächste Aktion war der Viktoria Fall Bridge Swing. Ein Taxi fuhr mich bis zu dieser Brücke und erklärte mir, dass ich ein paar Minuten laufen muss bis ich die Zollgrenze von Simbabwe erreichte. Dort musste ich meinen Reisepass abgeben und bekam einen schnöden Zettel mit Stempel drauf. Dieser Zettel war dann der Ersatz für den Stempel im Pass. Ich vermute, dass sie den Pass behalten um sicherzustellen, dass man nach der Aktion auch wieder nach Sambia zurückkommt. Ein paar hundert Meter weiter kam dann die Brücke, vorher aber viele Afrikaner die sich anboten zu helfen, jedoch nur Geschäfte im Sinn hatten. Ein bis zwei Dollar genügen um sie zu würdigen, immerhin wiesen sie den richtigen Weg, auch wenn man am Ende dann keine geschnitzten Figuren kaufte. Vor der Brücke wurde man registriert und gewogen und am Arm mit diesen Infos bekritzelt damit die Hilfskräfte wohl wissen wer als nächstes spring und wie das Seil eingestellt werden muss. Ich war Nummer 2 mit 93 kg .. ich habe also, nebenbei bemerkt, nicht abgenommen, wie befürchtet. Ich glaube ein Spanier war vor mir der auch schwang statt sprang und so konnte ich einen Eindruck vom Ablauf erhalten. Das wichtigste ist hier wohl die General-Regel für große Höhen: niemals lange nach unten schauen. Mit dieser Regel lies ich mutig den sicherungs-gurt anlegen und wartete bis ich drankam. Zum Glück hatte meine Hose eine Reißverschluss-Tasche an der richtigen Stelle, damit ein Seil Ruck hier nichts zerdrückte. So konnte ich es zum Springen mitnehmen, da ich beim Vorgänger erkannte, dass nach dem Sprung viel Zeit übrigbleibt, wenn man langsam wieder nach oben gezogen wird, was sehr ruhig und nicht ruckelnd abläuft. Mit dem Handy konnte ich dann ein Video erstellen und auch ein paar schöne Fotos von der schönen tiefen Schlucht. 5 Minuten später war ich wieder hochgezogen an den Unterteil der Brücke um dann dort unten mit doppelter Seilsicherung bis zur anderen Seite der Brücke zu gelangen um dann wieder hoch auch den Brückenweg zu kommen, der mich zurück zum anderen Anfang brachte. Dort angekommen bekam man die Fotos und ein Video gezeigt. Diese Zeit konnte ich mir sparen, denn es war das gleiche Verfahren wie beim Elephant Encounter. Somit entschied ich mich für das Komplett Angebot für 50 Dollar um diese individuelle Erfahrung auch elektronisch zu haben. Das war es mir wert. Ebenso bekommt man ein Diplom für den 111m Sprung bzw. Swing . Zurück war es die gleiche Prozedur wie hinzu nur dass man dann den Pass glücklicherweise wieder zurückerhielt. Das Taxi fuhr mich dann auch wieder zum Lodge zurück. Auf dem Rückweg war eine afrikanische Zeremonie erkennbar, die Touristen nicht fotografieren sollten, trotzdem wagte ich es versteckt und konnte ein paar Eindrücke von den graduierten Afrikanern einfangen, die sich wie Buschmänner kleideten und mit weißem Puder geschminkt waren. Einmal wurde ich dann doch mit dem iPhone entdeckt und sogleich schlug der Entdecker mit seinem Stock stark gegen das Taxifenster, zum Glück ging nichts kaputt. Der Taxifahrer erzählte mir, dass sie nicht lange fackeln und sogar die Kamera kaputt machen würden. … ganz schön brenzlige Situation.. ich war froh dass wir dann unbeschadet durch die Veranstaltung kamen, die sich fast zwei Kilometer lang am Fahrbahnrand abspielte. Zurück im Lodge genoss ich dann erstmal eine. Cocktail und eine Cola …

Haha .. lustig : Die Frau vom Event-Büro kam zu mir, sie hätte mich die ganze Zeit gesucht und war überzeugt davon dass ich Zuviel bezahlte, weil ich ja Bridge Slide bestellte und nicht Bridge Swing. Dass ich das aber bemerkte und akzeptierte (was ich ihr auch noch sagte) war das ok für mich (wenn auch finanziell schmerzlich, wie oben erwähnt ). Also gab sie mir 80 Dollar !!! Zurück.. voll cool .. hoffentlich merkt sie den doppelten Irrtum jetzt nicht mehr.

Danach ließ ich mir das Hotelzimmer zeigen. Kein verschmutzter Campingplatz, kein Zelt, kein Platzmangel mehr .. nein, ein Zimmer so schön wie jenes damals auf den Malediven, da kommen schöne Erinnerungen hoch. Doppelbett mit Himmel, Dusche und eine Veranda mit Blick auf den Fluss und zwei sitzen zum Ausruhen.. herrlich ! Ein Highlight das zeigt, dass es sich doch lohnte, eine Nacht zu verlängern. Jetzt genieße ich hier erstmal die Ruhe vor allem und das alleine sein… wobei ich zugeben muss dass das Bett zu sexuellen Träumen einlädt ;)) .. Aber auch ohne Sex lässt sich die Ruhe und Aussicht und Wärme genießen.. ein schöner Tag für mich alleine .. toll.


17.09. Sonntag – letzter Tag in Sambia / Livingstone. In diesem tollen Hotelzimmer zwar sehr gut aber wieder viel zu kurz geschlafen. Kein Wunder, wenn ich auch Abends um 21:00 ins Bett gehe. Trotzdem ging die Zeit schnell rum. Das inklusive Hotelfrühstück habe ich nur mit zwei Toasts und einem Kaffee runtergespült. Dann war ich schon fast zu spät für die letzte Aktion: „Morning Breezer at Devils Pool“ bei den Viktoriafällen. Der Taxifahrer wartete schon auf mich. Er fuhr mich in eine sehr exklusive Hotelanlage (Name ??) wo die Nacht wohl 700-800 Dollar kostet. Autsch. Alles war hier sehr edel angelegt und Zebras, Giraffen und andere ungefährliche Tiere liefen in der Hotel-Grünanlage rum. Am Flussstrand frühstückte die High Society und an einer Veranda wartete ein Guide auf die Pool-Gäste. Immer 6 mussten für ein Speed Boot zusammengestellt werden. Dann ging es spritzig und rasant ca. 4 Minuten rüber zum Rand der Wasserfallkante, wo sich links dann auch dieser kleine unscheinbare Pool befand, der keine große Strömung hatte. Ein kurzer Spaziergang bis kurz vor die Kante, wo sich dann alle umzogen damit man ins Wasser konnte. Der Guide nahm die Handys in Empfang. Eine Kamera ist nicht zu empfehlen, auch wenn sie wasserfest wäre, würden die vielen Wasserspritzer und Sprühnebel die Linse beeinflussen. Nachdem wir alle die Badesachen anhatten (gut, dass ich vorher Wechselunterwäsche mitnahm sonst hätte ich am Ende mit nasser Badehose in die normale Hose schlüpfen müssen). Die Nichtschwimmer hangelten sich an einem Seil entlang über diese unförmigen und teils scharfen Felssteine, die ganz schön weh tun, wenn man falsch auftritt. Badeschlappen sind hier Gold wert, das wusste ich nicht. Die Schwimmer (inkl. Mir) schwammen zu dieser Zugangsstelle um dann nochmal über größere Felsen endlich zur Kante zu gelangen. Dann wurden nach und nach Paare und Einzelne in den Pool gebeten. Zusammen mit einem Guide hat ein anderer Guide dann mit meinem IPhone die Fotos geschossen. Diese Guides beherrschen alle Smartphone aus dem ff .. so entstanden tolle Fotos. Erst fürchtete ich, dass ich das Handy für ihn nochmal entsperren musste. Der Guide im Wasser meinte der andere kennt die Passwörter aller Handys .. damit gewinnen sie immer ein Staunen, denn selbst ich vergaß kurz dass man die Kamera auch ohne Entsperrung starten konnte ;)). Der Guide im Wasser kannte einstudierte Posen im Pool, mit ihm zusammen hat man den Vorschlägen Folge geleistet. Die Fotos waren danach super cool, auch wenn ich ein paar Gesichtsentgleisungen hatte, weil es teilweise anstrengend und hektisch war sich so hinlegen, -stellen, -setzen, wie der Guide empfahl. Dann wieder den ganzen Weg zurück und an einer anderen Stelle nochmals ein Posing Foto mit Wasserfall im Hintergrund. .. das beste ist wohl an dieser Jahreszeit und Uhrzeit dass nur dann auch zusätzlich ein toller Halbrunder Regenbogen über der Stelle erscheint. Das ist auch Fotografisch ein tolles Merkmal, dass man nicht mehr vergisst ;). Danach ging es zum Frühstück. Eine Pergola mit gedecktem Tischgedeck. Es gab Kaffee, Muffins und ein Brötchen mit Ei, Bacon und Salat .. nett angerichtet, sodass es auch optisch sehr exklusiv wirkte. Nach dem Frühstück ging es wieder mit dem Speed Boot zurück und dann mit dem Taxi wieder ins Hotel. .. mein Zimmer habe ich auf- und leergeräumt und checkte dann aus. Die geplante Abholung um 11:00 ließ ich stornieren, denn was soll ich am Flughafen Livingstone sechs Stunden lang .. vermutlich sieht dieser ähnlich aus wie jener in Maun, da möchte man sich nicht so lange aufhalten. Vor allem nicht bei dieser Hitze… also reorganisierte ich ein Taxi um 16:00 .. jetzt habe ich also viel Zeit hier um die letzten Stunden und Eindrücke zu genießen..Die Zeit von 13:00 – 16:00 fühlte sich aber an wie eine Ewigkeit. Ich füllte sie mit rumsitzen, am und im Pool und mit einer Serienaufnahme des Sonnenuntergangs. Der Taxifahrer war überpünktlich, sodass ich schon fürchtete, er hätte die Änderung vergessen. Alles gut. Ab zum neuen Terminal in Livingstone. Ein neues Gebäude aber noch mit kleinen Macken, nicht alle Anzeigetafeln funktionierten und ebenso wenig das Wifi. Aber das war entbehrlich. Der Flieger der Kenya Airline war wenigstens keine Propellermaschine, sondern eine kleine Boing. Der Flug nach Nairobi war easy going, leider in der Nacht, sodass man den hohen Berg (???j nicht sehen konnte. Nach der Landung wurde es hektisch, der Verbindungsflug war bereits beim Boarding und wir noch weit weg … mit 6 anderen deutschen rannten wir irrend die Gänge entlang, nur an wenigen Stellen half das Flughafenpersonal für den Weg. Z.b. Auch um uns schneller durch die Gepäckkontrolle zu bringen, die eigentlich eine riesige Menschen-Schlange davor hatte. Krass war die Intensität der Kontrolle .. 3 mal wurde das Handgepäck gescannt.. zweimal musste man sogar die Schuhe ausziehen.. und das alles sehr hektisch. Völlig außer Puste kamen wir dann alle rechtzeitig als letzte beim Boarding an. Ab nach London … 9 Stunden Flug. Zum Glück hatte ich den Notausgang Platz gebucht.. so war es sehr entspannt..


18.09. Montag in London kam ich um 05:30 an .. der Flughafen ist so riesig dass man zweimal mit Bus und Transitbahn fahren musste. Der Weiterflug nach Stuttgart ging ebenfalls reibungslos vonstatten… lediglich ein letzter Wermutstropfen bleibt: Mein Hauptgepäck ist nicht in Stuttgart angekommen. Für viele wohl `ne Katastrophe, für mich ein nicht mal ärgerlicher Aspekt, da ich A: nichts sehr wichtig drin hatte ( zum Glück !! ) und B: somit die Tasche zu mir nach Hause geliefert wird, sofern sie gefunden wird, wovon ich ausgehe. Um 13:00 war ich dann endlich zuhause.

Ende

 

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