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Malediven

7. April 2019

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Malediven

Die Malediven zählen sicher zu einem der schönsten Urlaubsparadiese auf unserem Planeten. Durch die Gefährdung des Klimawandels sind diese Inseln eventuell bald nicht mehr besuchbar. Denn die Inseln sind durch den steigenden Meeresspiegel gefährdet.

Die Reisevorbereitung für dieses Ziel ist nicht sehr aufwändig, planen und packen Sie ihre Reise wie für jeden anderen Meeres-besuch auch. Nützlich wäre eine eigene Schnorchel-Ausrüstung, damit Sie dort nichts gebrauchtes ausleihen müssen, denn das ist nicht nur teuer, sondern auch hygenisch bedenklich.

Impfungen sind zum Glüpck kein Thema, da Sie ja mutmaßlich aus Deutschland (also einem NICHT-Gelbfieber Land) anreisen.

https://tropeninstitut.de/ihr-reiseziel/malediven

Die Malediven bestehen aus 19 riesigen Inselgruppen die per elektronischer Landkarte trotzdem nur schwer zu überblicken sind. Seine Ziel-Urlaubsinsel findet man bei Google Maps nur mit maximalem Zoom und verliert so ein bisschen die Orientierung zum Rest. Ich empfehle die Anschaffung einer Landkarte in Papierform (faltbar) in Form eines Reiseführers, Hier erhält man sowohl Überblick als auch nützliche Infos für weitere Unternehmungen dort. Die wichtigste Insel ist Male, denn dort ist der einzige Flughafen, wo alle Reisende ankommen. Das sieht man der Stadt auch an. Ich wollte dort keinen Nacht verbringen, viel zu überlaufen und nervig.

 

 

 

mit einer günstigen UW-Kamera erhält man bessere Fotos

Falls Sie eine Kamera mitnehmen, sollten Sie beachten dass überall feinkörniger Sand ist welcher durch den Wind in alle Poren dringt – das ist u.U. der Tod für die empfindliche Technik. Denken Sie hier an Schutzmaßnahmen. (Ich habe meine Kamera stets in einem Plastiksack aufbewahrt)
Apropos Schutz: Denke Sie auch daran dass die UV-Strahlung in dieser Region sehr intensiv ist. Vor allem durch die Reflektion im Wasser.Ich habe mir hierzu ein UV-T-Shirt besorgt, damit ich keine Sonnenbrand bekam und das Shirt auch mal nass werden durfte.

Sehr zu empfehlen ist eine günstige Unterwasserkamera oder ein Wasserschutzhülle für Ihr Smartphone (wobei die Unterwasserkamera die schöneren Fotos macht – dieser erhält man schon ab 80 Euro).Diese Sonder-Anschaffung lohnt sich.Es sei denn Sie haben nicht vor zu tauchen oder schnorcheln, denn solche Fotos bekommen Sie eben nur an solchen Korallenriffen.

 

 

Wichtig ist der Reisemonat. Nicht jede Jahreszeit ist für jeden geeignet.

Informieren Sie sich über die Klimadaten bezüglich Monsums, da es hier sonst ein verregneter Urlaub werden könnte (was bei einem reinen Tauchurlaub wiederum ein Vorteil wäre):

https://www.reise-klima.de/klima/malediven

 

 

Beachten Sie auch die religiöse (islamische) Besonderheit der Malediven. Zwar drückt das Personal hier und da ein Auge zu, doch trotzdem ist diese Region streng gläubig und hat strenge Regeln, die man beachten sollte (zB nicht im Bikini oder kurze Hose zum Essen gehen), denn die Strafen sind empfindlich hoch. Informieren Sie sich vorher. Ein erotisches Foto von seiner Liebsten am Strand ? – das sollte man besser sein lassen…

Anflug auf Abu Dhabi

Mein Etihad Flug (EY 8) ging von Frankfurt über Zwischenstopp in Abu Dhabi. Die Reise ist für Anfänger sehr anstregend. Von (Haus)Tür zu (Hotel)Tür reisten wir fast 18 Stunden. In Abu Dhabi waren es 42 Grad Außentemperatur. Solange man im exklusiven Flughafen-Terminal saß, war das kein Problem. Erst als wir beim Boarding dann zur Maschine gebracht wurden, spürten wir dieses Hitze.

6 Stunden Flug nach Abu Dhabi und nochmal 4 Stunden nach Malé. Der Anflug auf Abu Dhabi und Malé ist sehr interessant, da man hier die Landschaft in einer Perspektive sieht, wie man sie sonst nicht mehr erfassen kann. Ein Fensterplatz abseits von den Flügeln wäre also zu empfehlen.

 

Speedboot zur Insel

Sobald man in Male ankommt geht es gleich weiter zur Anlegestelle der Boote. Jede Reisegesellschaft hat hierfür einen Schalter und einen Guide der die Reisende einsammelt, sichert und über den indischen Ozean führt

Je nach Entfernung der Zielinsel dauert diese Speedboot-Reise von wenigen Minuten bis zu 2,3 Stunden. Für Menschen mit Neigung zur Seekrankheit ist das eventuell eine Herausforderung. Für alle anderen ein herrlicher Trip über die endlos-wirkende Wasserlandschaft. Wenn man viel Glück hat, entdeckt man auch große Tiere im Wasser (zB Delphine).

 

 

Wilkommens-Zeremonie

Auf der Insel angekommen, wird man herzlich und überschwänglich empfangen. Ein Guide führt einem zur Inselverwaltung die herrlich gestaltet ist. Hier bekommt man neben einem Willkommens-Erfrischungsgetränk dann auch alle wichtigen Informationen über die Insel.  Wir entschieden uns damals für  :Olhuveli. Eine kleine aber weit weg von Male und dem Flugverkehr.

Egal wie viel Tage Sie dort verbringen, es ist immer herrlich und angenehm. Man kann am schönen Sandstrand entlang laufen (der jeden frühen Morgen von vielen Mitarbeitern mühsam beeindruckend sauber gefegt wird), im flachen Wasser schwimmen oder die Natur bewundern.

Aber auch kulinarisch ist alles geboten was dem Reisenden schmeckt. Die Restaurants versuchen alle weltlichen Geschmacksrichtungen zu treffen, somit gibt es eine riesige Auswahl und man hat die Gelegenheit auch mal neues zu kosten.

 

 

Ein Frühstück mit frischer Ananas und anderen Leckereien direkt mit Blick auf das Meer ist natürlich auch unvergesslich schön.

 

 

 

Und wenn man mal alles gesehen und genügend genossen hat, gibt es ja auch noch zahlreiche Aktivitäten die man buchen kann. Sei es eine Delphin-Tour oder Speedrace-Boot fahren oder tauchen bzw. schnorcheln.

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Frankfurt

31. März 2019

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Manche Hobbyfotografen haben vielleicht das gleiche Ziel wie ich: Frankfurt besuchen und mindestens die Skyline und am besten noch Flugzeuge in Nahaufnahme beim starten und landen.

Wenn man sich in FFM gar nicht auskennt, ist es gar nicht so leicht mit Google Maps einen geeigneten Ort zu finden. Die beste Perspektive bekommt man wenn man in der Nähe der “Alten Brücke” einen Parkplatz sucht und zur Brücke läuft. Am besten Vormittags, da man dann die Sonne im Rücken hat.

 

 

 

 

 

Hierfür eignet sich übrigens eine hervoragende App : TPE – The Photographer’s Ephemeris .

Diese App berechnet für jeden Standort auf der Landkarte den Sonnen- und Mondverlauf. Der dicke gelbe Strahl zeigt den Sonnenaufgang (in dieser Szene also auf der Brücke in Richtung Skyline geht sie im Rücken auf). Der schmale gelbe Strahl zeigt die aktuelle Sonnenstellung. Die dunklen Strahlen sind hingegen für die Sonnenuntergangsstellen.

 

 

 

 

Wenn man schonmal in der City ist, fällt einem auch der Eschenheimer Turm auf, der irgendwie so gar nicht in die Metropole passt und dennoch als ehemaliges Stadttor seinen Platz in der Geschichte hat.

 

 

 

 

Möchte man Flugzeuge aus der Nähe fotografieren, wird es ohne Ortskenntnisse sehr schwierig, je nach Wind sind ja verschiedene Start- und Landebahnen aktiv. Hier sollte man sich mit erfahrenen Anwohnern unterhalten um eine gute Stelle zu finden.

Ich entschied mich nach : Kelsterbach zu fahren. Nach einiger Suche fand ich dann am Ortsausgang, entlang der B43 Richtung Raunheim, eine günstige Stelle zum Parken

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Hier flogen die meisten Flieger quasi fast über meinem Kopf hinweg. Leider nahmen die größeren Maschinen (A380 und ähnliche) eine andere Landebahn und waren leider an dem Tag zu weit weg, dafür bräuchte man ein besseres Zoom-Objektiv (mindestens 300mm). Aber ansonsten ist diese Stelle Ideal zum fotografieren, ohne dass man sich oder andere gefährdet.

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Bodensee

31. März 2019

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Der Bodensee gehört für mich zu einer der schönsten Regionen in Süddeutschland. Seine Größe lässt ihn wie ein Meer erscheinen, seine Orte sind rundherum alle sehenswert und noch dazu ist es ein Dreickspunkt an dem man noch einen Hopser in die Schweiz oder Österreich machen kann.

 

Der Bodensee kann natürlich an vielen Orten besucht werden, doch das bekannteste Touristenzentrum befindet sich in Friedrichshafen. Denn von hier kann man sehr leicht entweder zu Fuss nahgelegene Region(en) besuchen oder mit dem Auto und ggf. mit der Fähre dann auch die weiter entlegenen Orte. Hotels mit Blick auf den Bodensee sind natürlich teurer als jene die ein bisschen abseits sind. Aber man kann dann zu Fuß an freie Stellen laufen und den Ausblick genießen.

 

Lohnenswert ist auch der Besuch des Affenbergs in Salem . Ein realtiv großes Waldstück welches man parkähnlich durchläuft und auf freilaufende Berberaffen trifft, die aus allen Richtungen zu erblicken sind. Man darf sie sogar mit Spezialpopcorn füttern.

 

 

 

 

 

 

 

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TaT

30. März 2019

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Was ist TaT ?

-> TaT = (T)ropfen (a)uf (T)ropfen

Eine sehr ambionierte Herausfoderung für Fotografen. Das Ergebnis ist stets einmalig und je nach Aufwand sogar ein Kunstwerk.
Wie macht man solche Fotos ?
Es gibt hierzu zahlreiche Tutorials auf YouTube. Mein Favorit ist hier der Profi: Daniel Nimmervoll – Hier eins seiner meistgeklickten Videos:

Ich selbst folgte seinen Empfehlungen im Aufbau und Wasser-Chemie, bin aber in der Technik ein wenig innovativer vorgegangen, da ich nicht so einen „Monster-Apparat“ basteln wollte.
Die Firma MIOPS stellt hierzu ein geniales Tool bereit – Das sogenannte: WaterDropsKit. Mit diesem Modul und einem Smartphone ist es wesentlich einfacher diese Tropfen regelmäßig in eine Wanne tropfen zu lassen.Aber natürlich ist es trotzdem nicht einfacher sie auch effektvoll zu fotografieren. Die Kunst der Physik ist es hierbei, den zweiten und ggf. dritten Tropfen auf den ersten treffen zu lassen.

Ein Tip von mir:, der in den Erklärvideos nicht so gut erkennbar ist : Ich arbeitete mich stufenweise vor :

Zuerst versuche ich den ersten Tropfen als dicke Rückprallsäule so hoch wie möglich festzuhalten :

 

Erst jetzt aktivere ich den zweiten Tropfen und stimme die Zeit solange ab, bis der zweite Tropfen genau auf den Kopf dieser Säule trifft :

…wenn man geduldig ist und meine Regel einhält, wird man am Ende ähnlich schöne (oder gar bessere) Aufnahmen, wie oben in der Galery gezeigt, erhalten.

Viel Spass und Glück mit euren Aufnahmen

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4 Elemente

23. März 2019

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Ein Foto wie die “4 Elemente” zu erstellen ist nicht so einfach wie es am Anfang erscheinen mag.

Das wichtigste ist hierbei dass man jedes Foto mit der exakten Position fotografiert, selbst wenn man das Glas für das nächste Element vorbereitet. Um eine realistische Spiegelung zu erzeugen, sollten man eine Glasplatte verwenden (z.B. vorsichtig das Glas einen A4-Bilderrahmens würde sich gut dafür eignen). Spiegelungen mit Photoshop wirken unrealistisch da man hier nur das seitenverkehrte erhält, die Spiegelung von unten ist jedoch im realen anders.

Feuer

um eine schöne Flamme zu erhalten, sollte man eine lange Belichtungszeit wählen

um eine Flamme im Glas zu erhalten, wäre Spiritus die beste Methode,
da dieses ohne Russ verbrennt und trotzdem eine schöne Flamme ergibt

 

 

 

 

 

Wasser

Hierbei den richtigen Moment zu knipsen erfordert natürlich etwas Geduld und “Sauerei”

Stilles Wasser zu fotografieren, wäre langweilig.
Es macht das Foto am Ende wesentlich interessanter,
wenn mein einen Eiswürfel rein plumpsen lässt.

 

 

 

 

 

Erde

Zuviel Grün ist auch nicht gut ..

Dieses Foto ist das einfachste in der Reihe, man sollte schauen dass
man die Erde und eine Pflanze (nur Erde wäre zu langweilig)
gestochen scharf bekommt

 

 

 

 

 

Luft

wichtig: danach gut lüften !

Luft ist nicht sichtbar – ergo: nimmt man Nebel. Um Nebel zu erzeugen,
muss man entweder Raucher sein, oder etwas verbrennen. Ich habe hierzu ein Q-Tip verbrannt
und nach dem anzünden einen Deckel auf das Glas gelegt,
damit sich der Verbrennungsqualm am Boden des Glases sammelt.
Wenn man den Deckel dann zügig wegzieht, verfliegt der Rauch schöner.

 

 

 

 

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Neuschwanstein

23. März 2019

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Tief im Süden von Deutschland, kuz vor der österreichischen Grenze in der Nähe von Füssen liegt das wohl berühmteste Schloss Bayern: Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau. Das eine von König Ludwig II. im 19. Jahrhundert erbaut .. das andere besteht schon seit dem 10. Jahrhundert und ging im Glanze des Neueren etwas unter.

Autopause kurz vor Füssen, mit Ziel vor Augen

 

 

 

 

 

 

 

 

Schloss Hohenschwangau – quasi ein ehemaliges Ausweichquartier der Könige Bayerns

Man sollte sich allerdings auch bewusst sein dass dieser Ort eine Massenattraktion ist. Denn kaum erreicht man Füssen, merkt man schon dass tausend andere das gleiche Ziel haben. Viele in Reisebussen (überwiegend Ausländer) aber auch Autos, Motorräder, Fahrräder und Wandergruppen pilgern dort hin. Die Zielgerade zu den Touristenparkplätzen ist dann auch bereits durch einen Stau bemerkbar. Empfehlenswert ist also eine frühe Anreise. Ich reiste Ende Februar dorthin und hatte mehrfach Glück damit, wie ich gleich beschreiben werde. Es lag noch der Schnee von den Vortagen, aber die Straßen waren frei und das Wetter war himmelblau und angenehm (14 Grad) . Da ich früh anreiste, war ich bereits um 09:00 morgens dort und fand deshalb relativ schnell einen kostenpflichtigen Parkplatz. Andere parkten bereits am Straßenrand zum Touristentreffpunkt, aber das ist wenig empfehlenswert.

 

 

Pferdekutschen sind ein beliebtes Transportmittel auf der steilen Strecke nach oben

Am Touristentreffpunkt, am Fuße der Berge, ist der Mittelpunkt aller Besucher. Hier kann man entscheiden wie und wo man hin möchte. Und hier sind auch die Souvenirs und gutes Essen erhältlich. Gerne genutzt sind die Pferdekutschen die einen bequem nach oben führen. Aber man muss nicht sehr sportlich sein, um die Strecke zum Schloss Neuschwanstein auch zu Fuß zu bewältigen. Trotz, dass ich früh ankam war trotzdem schon viel los und man hätte warten müssen, um solche Fahrhilfen zu nutzen.

 

 

 

 

Alpensee Panorama

Bevor man den Weg nach oben pilgert, genießt man unten noch das Schloss Hohenschwangau und den Alpensee.Oben angekommen steht man vor dem massigen Schloss und kann es gar nicht mit der gewohnten Perspektive erfassen. Man erreicht den Eingang und hat die Möglichkeit das Museum zu besuchen, also das innere Interieur des Schlosses. Oder man geht zum Aussichtspunkt vor dem Schloss und genießt die Aussicht.

 

 

 

 

 

direkt vor dem Schloss spürt man dessen wahre Größe

Wenn man davor steht spürt man, wie riesig es ist. Und doch ist es so versteckt, dass man es auf dem Fußweg tatsächlich erst wenige Meter vor dem Ziel entdeckt.Aber um das Schloss in seiner Gänze zu erfassen muss man einen entfernten Aussichtspunkt finden. Mithilfe von Google erfährt man dann von der Marienbrücke. Diese erreicht man über einen Extra-Pfad am Rande des Schlosses. Doch hier wurden an dem Tag alle enttäuscht: Der Weg war wegen Rutschgefahr geschlossen und wurde bewacht  .. Es gibt aber auch noch einen sehr steilen Pfad als Abzweig auf dem Hauptweg, man muss nur achtsam die Beschilderung beachten, um diesen Abzweig zu finden (ca. 800m vor dem Schloss). Dieser wird nicht bewacht, ist aber natürlich nicht weniger gefährlich. Stellenweise waren dann tatsächlich viele rutschige Stellen, die man mutig und auf eigenes Risiko bewältigen musste.

 

Oben auf dem Schloss bewundert man auch das herrliche Panorama

Das Glück zeigte sich jenen, die diesen Mut hatten. Denn eigentlich ist diese Marienbrücke natürlich massenhaft überlaufen und man müsste vermutlich lange an einer Menschenschlange anstehen, um den Ausblick zu genießen. Aber da der Weg ja offiziell gesperrt war, waren nur wenige an der Brücke und so hatte man alle Zeit und Ruhe, um den besonderen Blick auf das Schloss zu genießen. Denn dies ist der Ort wo alle berühmten Fotos des Schlosses entstehen, da die Perspektive einfach perfekt dafür ist.

 

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Fotografie Basics

11. März 2019

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Irgendwann erreicht jeder abmontierte Fotograf den Punkt sich mal genauer mit der Technik seiner Kamera zu befassen, anstatt sich nur auf Ratschläge und Automatik-Modi zu verlassen. Möchte man doch verstehen was da eigentlich passiert, wenn man den Auslöser drückt. Natürlich gibt es zahlreiche Bücher über dieses Thema. Ich bemühe mich den Artikel kurz und informativ zu halten, dann kann jeder für sich entscheiden ob das zunächst ausreicht oder tiefer in die Materie einzusteigen…

Am Anfang war das Licht

was biblisch klingt ist eher nun wissenschaftlich begründet. Wenn Sie in einem total abgedunkelten Raum stehen, werden Sie nur schwarzsehen. also nichts. Wieso ist das so? Viele würden nun sagen, dass man im Dunkeln eben nichts sieht. Aber die wenigsten können erklären, warum das (physikalisch) so ist.

Wichtig zu wissen ist: Das menschliche Auge enthält mehrere Elemente, die für die optische Reaktion sorgen. Ich vermeide hier bewusst von Sehen zu sprechen, denn das erfordert noch mehr.

Zunächst muss also Licht existieren und nicht zu vergessen: am Auge auch ankommen. Licht ist eine Strahlung aus Photonen mit verschiedenen Wellenlängen. Stellen sie sich also wieder den dunklen Raum vor und wie dort Photonen auf ein Objekt treffen und reflektiert werden, hierbei kann es je nach physikalischer Eigenschaft des Objektes nochmal zu einer Änderung der Wellenlänge kommen. Beispiel: Stellen wir uns vor, dass dieses besagte Objekt ein grünes Blatt ist. Das Licht, also die Photonen, treffen dieses Blatt und nur eine bestimmte Wellenlänge wird von dem Blatt reflektiert, nämlich jene die wir später als grün identifizieren können.

(Quelle: Wikipedia)

Auf unsere Netzhaut trifft nun also eine Flut von Lichtwellen ein, nämlich die Reflektion oder das direkte verfügbare Licht. Je nachdem wie hell die Lichtquelle ist und wie viele reflektierenden Oberflächen im Raum sind (zB weiße Tapete), wird ein optisches Lichtwellenraster von unseren Sehzellen, nämlich sog. 6 Mio Zäpfchen und 120 Mio Stäbchen pro Auge “empfangen”. Interessanterweise reagieren die Stäbchen grundsätzlich nur auf die einzelnen Photonen (Wissenschaftler glaubten bisher das mindestens 3 Photonen eine einzige Sehzelle anregen, doch dies wurde bereits 2016 wieder korrigiert (https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/das-menschliche-auge-kann-ein-einzelnes-photon-sehen-13372338) , ohne die Wellenlänge zu berücksichtigen, vereinfacht ausgedrückt – diese Masse an Rezeptoren reagiert nur auf schwarz/weiß. Während die Zäpfchen die Eigenschaft besitzen die Wellenlängen des Lichtes zu unterscheiden. Bei (gesunden) Menschen reagieren diese Zäpfchen auf die Grundfarben: Rot, Blau und Grün.

Wichtig ist : Bis an dieser Stelle spreche ich noch immer nicht vom “Sehen” sondern von der ersten Stufe der biologischen Reize im Auge. Vergleichbar mit der Erklärung für die Berührung der Haut: Die Nervenzellen reagieren auf die Berührung und deuten Intensität und Temperatur. Doch all diese Informationen sind zuerst nur bioelektrische Reize ,die ohne das wichtigste Organ nicht interpretiert werden könnten : dem Gehirn. Denn erst dort werden diese Reize aufgenommen und verarbeitet. Und erst hier entsteht unser “Foto” im Kopf.  Interessant ist hierbei dieser Artikel: (https://www.gondwana-collection.com/de/neuigkeiten/article/2017/01/20/mit-anderen-augen-die-farbwahrnehmung-der-himba/) der hervorhebt wie unterschiedlich Reize interpretiert werden.

Vom Licht zum Pixel

Nun – nichts anderes macht eine Kamera: Anstatt der Netzhaut hat diese Kamera einen Sensor mit (mittlerweile) Millionen von Fotodioden, welche auf Licht reagieren. Aber noch immer ist die Technik hinter dem besseren Beispiel der Natur, sodass man für Farben hier zu einem “Trick” greifen muss. Denn im Prinzip kann eine Fotodiode auch nur Licht erkennen (also wie die Stäbchen im menschlichen Auge). Um die verschiedenen Farben zu erfassen muss jedoch mit Farbfolien gefiltert werden. Die Fähigkeit der Zäpfchen unseres Auges konnten noch nicht nachgeahmt werden.

Wenn also eine Kamera z.B. 23,4 Mio Pixel erfassen kann. dann erfährt man dass der Sensor 6000×4000 Pixel hat = 24 Mio  – also fallen 600.000 (5% Toleranz) schonmal aus. Zur Erinnerung: Das Auge hat 120 Mio Stäbchen (die “auch nur” sw/ws erkennen können).

Des Weiteren ist jeder Pixel zunächst nur ein Licht- und entsprechend der Folie darüber : ein Farbwert.. denn die 23,4 Mio Pixel werden in einem sogenannten Bayer-Muster mit Farbfolie eingeteilt :

 

4 Sensoren enthalten also zunächst erstmal 3 verschiedene Farbinformationen (2mal grün, 1mal rot, 1mal blau). Diese 4 Sensoren erhalten jeweils eine 14Bit (zumindest bei Sony a7+ Kameras) große Information über Lichtstärke (also von 0 = schwarz/aus bis 16384 weiß/max Wert). Eine Datei mit einem RAW-Foto müsste also :

6000x4000x14Bit = 336 Mio Bits ->

1 Byte = 8 Bit ->

also 336 Mio geteilt durch 8 = 42 Mio Bytes.

Umgerechnet also 40,05 Megabytes (1 MByte = 1024 Bytes).

Jedoch ist die Datei wesentlich kleiner, nämlich fast um die Hälfte: 24 Megabyte.

Der Verlust liegt an der Verarbeitung der Informationen in der Kamera. Ein RAW-Foto ist also kein 100%iges 6000×4000 Pixelmuster, sondern wird hier bereits durch Algorithmen reduziert. Allerdings in einer “angeblichen” Art und Weise welche das Auge niemals erkennen könnte. Hierbei hat jeder Hersteller sein eigenes “Geheimnis” und lässt sich nicht in die Karten schauen. Das ist auch der Grund warum nicht jedes Programm ein RAW-Foto anzeigen kann, denn es muss den Algorithmus des Herstellers kennen. Schwierig für die Berechnung sind auch diese Rauschwerte, also Photonen die man eigentlich nicht oder doch berücksichtigen müsste. das menschliche Auge macht dies z.Zt. noch besser. In der digitalen Fotografie führt es häufiger zu unerwünschten Effekten: dem Rauschen.

Vom Pixel zum Foto

Wichtig ist auch “wie” die Lichtreflektionen optisch aufgenommen werden. Der Mensch hat hierzu den Augapfel und eine Linse.

Die Kamera benötigt hierzu ein Objektiv. Hierbei ist man gegenüber dem Menschen bereits im Vorteil, denn die Linse des Menschen hat beschränkte optische Eigenschaften, während Objektive für verschiedene Zwecke viel besser zum Einsatz kommen. Sei es für Makro-Aufnahmen oder Tele-Zoom.

Am Ende trifft also ein Mix von Informationen ein: Licht(stärke)/Luminanz und Farbe und optische Verhältnisse. Was beim Menschen das Gehirn leistet (und hier meistens “noch” immer viel besser) leistet in der Kamera die Software, die nun das Bitmuster zusammenstellen muss. Die schnellste Methode ist das (oben erwähnte) RAW-Bild. Daraus wird dann das JPEG-Foto berechnet, welches noch viel umfangreicher “herunter gerechnet” wird, indem man Blockweise auf Details verzichtet, die man nur bei maximalem Zoom unterscheiden könnte.

Entscheidend ist also: Licht ist essentiell wichtig und die Anzahl an Sensoren entscheidet über die technische Qualität des Fotos. Am Ende zählt aber immer das Endergebnis: Das Foto das man für sich und/oder andere macht. Oft spielt die Technik hierbei nicht die größte Rolle.

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Fotografie-Software-Tools

10. März 2019

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Fotografie-Tools sind umstritten. Die einen können nicht ohne, die anderen sind stolz ohne sie auszukommen.

Der Markt bietet eine schier unüberschaubare Anzahl an Angeboten. Von kostenlos bis hunderte von Euro. Auch ich konnte mich dieser Anziehungskraft nicht entziehen und habe mich über die Jahre an diese Helferlein gewöhnt, und nutze sie gerne.

Adobe

Adobe hat seit 2014 seine Strategie geändert und bietet seitdem seine Produkte im Abonnement an, statt in Einzelkauf-Produkten. Für Hobbyfotografen ist das überwiegend ein Segen, denn wer wollte schon alle 2 Jahre wieder 200-400 ausgeben um die neueste Version zu besitzen. Da ist es doch leichter “nur” 12 Euro im Monat zu bezahlen. Klar in 10 Jahren sind dass dann auch 1400 Euro .. aber : man spürt es nicht so hart und akzeptiert es. Ähnlich wie beim mieten einer Wohnung, statt sie zu kaufen.

Für 12 Euro erhält man das Set für Fotografen: Bestehend aus Photoshop CC und Lightroom CC, und zwar immer die aktuellste Version. Ebenso wird ein Cloud-Speicher angeboten. Somit bekommt man ein beeindruckendes Paket für diesen monatlichen Preis.

LR vs LR Classic

Vielfach kritisiert wurde Adobe’s Neuheit im Bereich RAW-Entwicklung. Hier hat Adobe 2017 das Produkt Lightroom CC auf ein cloudbasiertes Tool umgestellt. Diese Erweiterung ist nur von denen geliebt, die in der Lage sind diese Cloud-Ablage am Tablet oder unterwegs zu nutzen. Die meisten Hobbyfotografen werden sicherlich nicht ihre Terrabytegroßen “Schätze” in die Adobe-Systeme hochladen wollen. Bleibt zu hoffen dass Adobe weiterhin Lightroom CC Classic parallel anbietet oder am Ende beides zusammenführt.

Eine Erfahrungsempfehlung von mir für LR (Lightroom): Ich empfehle mittlerweile die RAW-Fotos ihrer Kamera NICHT in DNG umwandeln zu lassen ! . Es ist erstens nicht (mehr) garantiert dass dieses Format zukunftssicher ist und zweitens auch sehr lästig wenn man abseits von Adobe das Foto entwickeln möchte. Und letzteres auch kein Vorteil, im Gegenteil – man spart Zeit, denn die DNG-Umrechnung kostet auch seine Zeit.

https://www.adobe.com/de/creativecloud/photography/compare-plans.html

Capture One

Adobe und PhaseOne sind Konkurrenten auf gleicher Ebene. Zumindest wenn es um die RAW-Entwicklung geht. Auch hier teilt sich der Markt in die verschiedenen Geschmäcker. Die Verwaltung der RAWs kann C1 (Capture One) wesentlich Speicherplatzschonender, dafür aber nicht so organisiert wie LR (Lightroom). Dafür wiederum kann C1 den RAW-Algorithmus der Hersteller (vor allem Sony) besser umsetzen (den Unterschied erkennt man aber erst auf Profilevel) . Ansonsten sind die Tools und Entwicklungsoptionen die gleichen, man muss sich nur etwas umgewöhnen. Ich persönlich nutze weiterhin primär LR und ab und zu C1 Pro.

https://www.phaseone.com/de-DE/Capture-One.aspx

 

Portrait Pro

Portrait Professional gehört zu den besten Portrait-Tools. Mit wenigen inuitiven Klicks kann man so aus einem verschlafenen Gesicht ganz schnell ein Model-Gesicht zaubern. Ich nutze dieses Tool sehr gerne und bemühe mich dabei die Verbesserungen dezent wirken zu lassen.

https://www.portraitprofessional.com/

 

Udemy

Um zu lernen mit diesen komplexen Programmen umzugehen, ist viel Training und Erfahrung nötig. Gerade für Anfänger ist es zu Beginn frustrierend. Doch YouTube bietet für fast jede Aufgabe mehr oder weniger gute Erklärvideos – die zumindest helfen, eine Lösung zu finden.

Umfangreiches Verständnis von Photoshop und Lightroom erhält man nur in professionellen Trainings. Eines der besten Trainings möchte ich hier erwähnen :

https://www.udemy.com/

Martin Perhiniak erklärt (allerdings auf Englisch) wirklich sehr gut und unterhaltsam die kompletten Features beider Programme und enthüllt so eine Fülle von unentdeckten Funktionen und Möglichkeiten. Aus meiner Sicht die beste Investition in Training, gegenüber Büchern und YouTube.

 

Studio-Fotografen

haben auch besondere Anforderungen und wünschten sich manchmal eine flexible Versuchs-Puppe im Studio, damit sie in Ruhe trainieren können, wie man am Besten die Lichter für Highkey oder Lowkey oder anderen aussergewöhnlichen Ideen mit Licht und Schatten setzt.

Set.a.light.3D

Die Firma elixxier in Stuttgart hat hierfür ein sehr beeindruckendes Tool geschaffen : set.a.light 3D

https://www.elixxier.com/de/produkte/setalight3d.php

set.a.light 3D V2.0 – Ein Tool für virtuelle Lichtsetups mit realistischer Blitz/Licht-Simulation

Mit diesem Programm ist es kinderleicht ein virtuelles Studio (oder auch andere Indoor Szenen) einzurichten und zu lernen welches Lichtsetup ausreicht bzw. nötig ist um die gewünschten Posen und Ideen zu fotografieren. Seit der Version 2 sind hier kaum noch Wünsche offen.

Ein weiteres amerikanisches Unternehmen, neben Adobe, hat sich mittlerweile mit einem guten Programm in die Szene gebracht :

Luminar

https://skylum.com/de/luminar/

mit Luminar kann man sehr komplexe und umfangreich Fotoeffekte erreichen. Grundsätzlich sogar auch RAW-Fotos damit entwickeln, doch auch wenn Skylum die vollmundig propagiert, kann ich dieser Empfehlung nicht folgen, da einfach zuviele Basics dafür fehlen. Doch für die Filteranwendungen ist es sehr hilfreich. Kleine Kritik: Denn schwachen Versuch von Skylum, diese Software als RAW-Entwicklungsersatz anzupreisen und sogar Adobe zu unterstellen, dass Lightroom verschwinden wird, weil Adobe cloudbasiertes Lightroom anbietet, ist aus meiner Sicht ein Witz.

Beispiel (Julia findest Du auch im Model-Bereich) :

Kleinere Tools sind natürlich auch noch zu erwähnen:

Das Retouching-Toolkit ist gut für ambitionierte Retuschierer, da man hier intuitiv die vielfältigen Feature von Photoshop in klickbarer Übersicht hat und für komplexe Schritte auch Scripte ausgeführt werden :

https://raw.exchange/the-retouching-toolkit-3-0/

Das Beauty-Retouch-Tool ist ähnlich, aber eher vollautomatisiert :

https://www.taptapideas.com/de/beautyretouchcc/

Watermark Pro  : Für mich ein unerlässliches Wasserzeichen-Plugin, mit guten Features. Hiermit kann man sehr einfach passende Wasserzeichen in das fertige Foto einfügen. Die kostenpflichtige Variante ist zu empfehlen:

https://www.adobeexchange.com/creativecloud.details.13185.html

 

Topaz Labs ist derzeit sehr beliebt und kostenlos. Es ist unheimlich umfangreich an Foto-Effekten

https://topazlabs.com/

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Models

10. März 2019

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Menschen zu fotografieren ist immer etwas besonderes, da man diese auf vielleicht ewige Zeit festhält und an diese Momente erinnern kann. Die Aktfotografie zählt hierbei zur Königsdisziplin, denn hier zeigt sich der Mensch eben nicht in alltäglichen Situationen, sondern speziell für ein Thema oder Idee und natürlich auch mal spontan.
Als Hobbyfotograf ein Model zu fotografieren, bedarf guter Vorbereitung und Planung. Je besser man hier ist, umso besser werden die Fotos.
Vor allem bei der Planung ist es wichtig die vereinbarte Zeit einzuhalten und an Pausen zu denken – allzu oft verrinnt die Zeit wie im Fluge und man hat nicht alle Ideen umgesetzt, die man sich vornahm.
Models zu finden ist auf den ersten Blick einfach, gibt es doch nun zahlreiche Web Portale wo sich Models und Fotografen finden können. Model-Kartei.de ist hier noch der Spitzenreiter, doch Facebook-Gruppen und andere modernere Portale setzen sich immer mehr vor den Rang. Da sich jedoch auch schwarze Schafe in diesem Bereich tummeln spielt das Vertrauen eine große Rolle – und zwar auf beiden Seiten!.
Hat man sich gefunden wird sich darüber geeinigt ob man ein TFP oder Pay Shooting vereinbart wird . Beides erfordert einen Vertrag, den man gut aufbewahren sollte. Vertragsvorlagen findet man viele. Wichtig ist seit 2016 dass man sich an die neuen DSGVO-Regelungen hält.
Der Ort des Shootings hängt davon ab, welches Thema oder Idee man umsetzen möchte. Hierbei geht es vom eigenen Wohnbereich oder Foto-Studio (auch zahlreich zu mieten) oder Outdoor (Außenbereich). Jeder Ort benötigt spezielle Ausrüstungen die man in der Planung bedenken sollte. Mit jedem erfolgreichen Shooting wächst hier die Erfahrung.
Egal wo, man sollte stets eine Checkliste abhaken, damit man nichts vergisst. Nicht selten fehlt plötzlich ein Akkulader oder weitere Speicherkarten.
Meine bisherigen Referenzen (alle vertraglich geregelt):

Aktfotos werden hier nicht gezeigt – diese findet ihr hier  :  fotoscout24.model-kartei.de